Rollende Steine
ein Geschicklichkeitsspiel von Tyler Tinsley

Tyler schreibt: "Die freundlichen Riesen der Kelten sind seit langem vergessen. Das einzige noch vorhandene Monument, das ihr Existenz belegt, ist ihr Spielplatz: Stonehenge. Im friedlichen Miteinander stellten sie sich dort selbst Aufgaben, die ihre Geschicklichkeit herausforderte. Das letzte Spiel das sie dort spielten bevor sie nach Atlantis aufbrachen war Rolling Rocks und der letzte Kurs ist bis heute erhalten geblieben."

Anzahl der Spieler: 1 bis 5

Spielziel:
Die Spieler sind keltische Riesen, die zusammen versuchen, in ihrem Lieblingsspiel erfolgreich zu sein. Dafür müssen sie je ein Steinrad durch alle fünf Steintore rollen lassen. Sie verlieren zusammen, wenn sie alle Steinräder eingesetzt haben, ohne das Ziel zu erreichen.


Mögliche Startposition für 3 Spieler


Mögliche Spielsituation für 3 Spieler

Zubehör: Für Rollende Steine werden das Spielfeld, alle Trilithen, alle Steinräder (Scheiben) und 10 Banden (Blöcke) einer Farbe pro Spieler verwendet.

Spielaufbau: Das Spielfeld wird auf einer möglichst ebenen Fläche so aufgebaut, dass die Spieler die Spielfeldseite mit dem Stonehenge Schriftzug einfach erreichen können. Gespielt wird nur von dieser Seite aus. Das Spielfeld ist in 3 Bereiche unterteilt: die Anstoßzone, die Anrollzone und die Trilithzone (siehe Abbildung). Die fünf Trilithen werden einem der angegebenen Kurse entsprechend in der Trilithzone aufgebaut. Anfänger sollten mit einem angegebenen Einsteigerkurs anfangen. Profis können sich ihren Parcours selber aufbauen.
Jeder Spieler bekommt die Banden und Steinräder seiner Farbe. Zusätzlich werden die neutralen Steinräder auf die Spieler gleich verteilt. Unteilbarer Rest kommt aus dem Spiel.

Sean Fletcher

Spielablauf:
Alle Spieler spielen zusammen und versuchen gemeinsam, alle 5 Trilithen mit ihren Steinrädern zu durchrollen und dadurch zu werten. Die Spieler sind reihum am Zug, um eines ihrer Räder zu rollen. Die Spieler benutzen die Steinräder ihrer Farbe und dann die restlichen aus ihrem Vorrat.
Bevor ein Steinrad gerollt wird, darf der Spieler eine seiner Banden zur Unterstützung auf dem Spielfeld platzieren oder zwei beliebige schon vorhandene umstellen.
Ein Steinrad wird an beliebiger Stelle in der Anstoßzone gestellt und darf auf beliebige Art (mit dem Finger, Pusten, mit einem Block,...) angestoßen werden, um durch einen oder mehrere Trilithen zu rollen. Vorher muss das Steinrad aber die Anrollzone überqueren.
Wenn ein Spieler es schafft ein Steinrad durch einen noch nicht gewerteten Trilithen zu rollen, platziert der Spieler das Rad anschließend in der Mulde auf dem Deckstein, um anzuzeigen, dass er den Trilith gewertet hat. Jeder Trilith kann nur von einem Spieler gewertet werden.
Hat der Spieler beim Werten kein Rad seiner Farbe verwendet oder wertet er mehrere Trilithen auf einmal, markiert er die Trilithen mit schon vorher aus dem Spiel genommenen Steinrädern seiner Farbe.
Wenn ein Steinrad so schwach angestoßen wurde, dass es die Anrollzone nicht überquert, darf das Steinrad erneut platziert und angestoßen werden.
Wenn das Steinrad die Anrollzone verlassen aber kein Tor bezwungen hat, kommt es aus dem Spiel.

Spielende:
Die Spieler haben zusammen gewonnen, wenn alle Trilithen gewertet wurden. Es ist dabei egal, wer die Trilithen gewertet hat. Die eigenen Markierungen bringen dem jeweiligen Spieler nur Ruhm.
Die Spieler verlieren zusammen, wenn sie alle Steinräder benutzt haben, ohne alle Trilithen zu werten.
Die Menge der gewerteten Trilithen und die Anzahl der verwendeten Steinräder wird zusammen mit den Spielernamen, dem Datum und dem Namen des Kurses notiert. Beim nächsten Spiel kann man versuchen, die Zahl der benötigten Steinräder zu unterbieten oder man versucht sich an einem anderen Kurs.

Neue Kurse: Die Spieler können natürlich ihre eigenen Kurse entwickeln, benennen und notieren.

Tyler Tinsley ist ein direkter Nachkomme der keltischen Riesen, als solcher ist er bekannt für sein Engagement, den Riesen gleichen Bürgerrechte wie Menschen zu verschaffen. Er ist kürzlich von der sozialen Arbeit in den Ruhestand übergetreten. Diesen nutzt er mit einem komplizierten Mix an Aktivitäten in den Bereichen Spieleentwicklung und Illustration. Seine fortlaufenden Abenteuer sind auf der Internetseite www.tylertinsley.com aufgezeichnett.